Eilzugwagen (ex-DRG)

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Wird mit "Eilzugwagen" zusammengebaut …

Vorbild

Als 1928 die vierte Wagenklasse bei der Deutsche Reichsbahn (DR) abgeschafft wurde, war das der Anstoß für die Entwicklung eines neuen Wagentypus: der Eilzugwagen.

Diese Wagen waren die Ablösung der Abteilwagen aus Beständen der DR mit einer Vielzahl von Türen zum beschleunigten Ein- und Ausstieg. Damit Ein- und Ausstiege weiterhin schnell geschehen können, hatten diese Wagen im Bereich der damaligen dritten Klasse Doppeltüren. Die Wagen waren als Durchgangswagen ausgeführt. Vom Aussehen her wurden sie an die damaligen Schnellzugwagen angeglichen. Die grundlegenden Eigenschaften der Wagen wurden in allen Bauarten der Eilzugwagen der DRG umgesetzt.

Modellbauwiki-Hauptartikel.png Hauptartikel: Eilzugwagen (DR, genietet)

Die ersten, noch genieteten Serienfahrzeuge wurden 1930 gebaut (von der Deutschen Bundesbahn Anfang der 1950er Jahre in die Verwendungsgruppe 30 eingegliedert).

Die Wagen lehnten sich an Bauprinzipien der genieteten Einheitsschnellzugwagen an. Allerdings hatten sie schon korbbogenförmige Dachenden an den Wagenenden und waren deutlich leichter gebaut.

Modellbauwiki-Hauptartikel.png Hauptartikel: Eilzugwagen (DR, Austauschbauart)

Ab 1932 wurden erste geschweißte Eilzugwagen gebaut, diese entsprachen in den Maßen der Bauart 32 (daher von der Deutschen Bundesbahn Anfang der 1950er Jahre ebenfalls in die Verwendungsgruppe 30 eingegliedert).

Modellbauwiki-Hauptartikel.png Hauptartikel: Eilzugwagen (DR, geschweißt)

Von 1935 wurden geschweißte Eilzugwagen in Serie gebaut, die in den Grundzügen den Vorgängern entsprachen (von der Deutschen Bundesbahn Anfang der 1950er Jahre in die Verwendungsgruppe 36 eingegliedert).

All Diese Eilzugwagen hatten Drehgestelle vom Typ Görlitz III leicht. Die Belüftung der Wagen erfolgt durch Wendler Lüfter (einzelne Wagen auch Dachlüfter der Bauart Kuckuck).

Ursprünglich hatten diese Wagen an den Übergängen offene Scherengitter, die dann bei der Deutschen Bundesbahn durch Faltbälge ersetzt wurden. Die ÖBB haben in den 1970er Jahr sogar Gummiwulstübergänge montiert.

Modellbauwiki-Hauptartikel.png Hauptartikel: Eilzugwagen (DR, Leichtbau)

Die letzte Großserie stellen die Schürzeneilzugwagen oder auch Wannenwagen dar (Verwendungsgruppe 44). Die ersten Prototypen sind ab 1939 gebaut worden. Serienwagen folgten in der ersten Hälfte der 1940er Jahre (die Mehrzahl der Wagen ab 1944). Diese Wagen hatten Faltbalgübergänge (die Lazarettwagen ab 1944 Scherengitterübergänge). Sie hatten auch als erste Serienwagen Dachlüfter der Bauart Kuckuck. Diese Wagen verwendeten Drehgestelle der Bauart Krimml, Görlitz III oder Einheitsbauart der Reichsbahn.

Bei den Schürzeneilzugwagen bzw. Wannenwagen wurde der Rahmen als Leichtbauwanne ausgeführt. Im Gegensatz zu den Schürzenschnellzugwagen war die Wanne ein integraler Bestandteil des Wagenrahmes und konnte nicht entfernt werden.

Während des zweiten Weltkriegs sind eine Vielzahl von Wagen der Verwendungsgruppen 36 und 44 als Lazarettwagen ohne Inneneinrichtung gebaut diese Lazarettwagen hatten dann wieder einfache Scherengitterübergänge. Nach dem Krieg sind noch kleinere Serien gefolgt. Zehn Wagen der Bauart C4i-36 wurden 1948/49 in Wagen mit erster und zweiter Klasse umgebaut. Von der DB wurde dann der sehr großzügige Bereich der ersten Klasse in einen Gepäckraum umgebaut. Die Abteile der zweiten Klasse wurden zu ersten Klasseabteile.

Die letzten Eilzugwagen des Typus wurden nach 1945 gebaut und waren der Bauart C4i-36 ähnlich (allerdings waren die Toiletten bei diesen Wagen in der Mitte und nicht an den Wagenenden).

Bei der Deutschen Bundesbahn (DB) wurden einzelne Eilzugwagen zu Behelfsschlafwagen WL und (Halb-)Speisewagen WR bzw. BR umgebaut. Später wurden auch Wagen von der DB in Gesellschaftswagen WG umgewandelt.

Die meisten diese Eilzugwagen sind für eine Spitzengeschwindigkeit von 120 km/h zugelassen. Die Halbspeisewagen konnten teilweise auch die maximale Geschwindigkeit von 140 km/h laufen, damit sie in D-Zügen eingesetzt werden konnten.

Die Eigenmasse beträgt durchschnittlich 28 t (z.B. Wannenwagen B4y-43/50) bis über 38 t (z.B. genieteter A4ys-30/55).


Nenngröße N, Zuordnung immernoch unklar

Gattung Betriebs-Nr. Farbe Her­steller Artikel-Nr. Bauzeit Strom Bemer­kungen Bild
WG4üwe-35/53 gibbet nich!
WG4üwe-28/50 mobadaten.info reisezug-wagen.de spurweite-n.de
10 822 Hmb  ?rot Fleischmann 863202 2011 GS DB
Basis ist definitiv ein Schnellzugwagen!
Fl WG.JPG