Hochleistungsschnellarbeitsstahl
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Hochleistungsschnellarbeitsstahl, vor allem bekannt durch das übliche technische Kürzel HSS (engl.: High Speed Steel) bezeichnet eine Gruppe hochlegierter Werkzeugstähle mit bis zu 2,2 % Kohlenstoffgehalt und bis zu 30 % Anteil an Legierungselementen wie Kobalt, Wolfram, Molybdän, Nickel, Vanadium und Titan. Diese bilden zusammen mit dem Kohlenstoff die für den Einsatzzweck maßgeblichen Karbide.
HSS-Werkstoffe zeichnen sich durch große Härte, Anlassbeständigkeit, Verschleißfestigkeit und Warmfestigkeit aus. Beschichtungen aus Titannitrid steigern diese Härte und Verschleißfestigkeit noch weiter und erhöhen dabei auch die Korrosionsbeständigkeit. Sie werden hauptsächlich für Werkzeuge zur spanenden Metallbearbeitung mit Werkzeugmaschinen verwendet. Aufgrund ihrer Eigenschaften ermöglichen sie sehr hohe Schnittgeschwindigkeiten und große Spandicken.
Bei der Abkürzung HSS-G steht das "G" für geschliffen; HSS-E ist ein höherwertiger Werkstoff, der zusätzlich mit Kobalt legiert ist. Er wird für die Bearbeitung von Materialien mit höherer Festigkeit eingesetzt.
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