Paternosteraufzug für Züge

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Ein Paternosteraufzug für Züge ist ein spezieller Aufzug, in dem die Gondeln ringförmig ohne Richtungswechsel an einer endlosen Kette angebracht sind. Er wird technisch Umlaufaufzug genannt. In wenigen Gebäuden befinden sich noch aktive Personen-Paternosteraufzüge, die pro Kabine zwei bis drei Personen aufnehmen können. Sie laufen langsam ohne Halt an den Einstiegstellen der Stockwerke vorbei.

Ein solcher Aufzug findet sich im Lieferprogramm des Herstellers Kesselbauer. Dieser Aufzug in einem Schrank ersetzt z. B. einen Schattenbahnhof oder eine riesige Ausstellungsvitrine. Ganze Zuggarnituren können aus der Anlage direkt dort hinein gefahren und geparkt werden. Hiebei halten die einzelnen Gondeln natürlich an und sind beim Anschluss eingerastet. Nach einer Teil-Drehung befindet sich das nächste leere Gleis vor dem Zufahrtsgleis. Die Züge stehen quasi über einander gestapelt. Man erspart sich einerseits große Weichenstraßen und die erforderlichen Schaltungen und erhält andrerseits an einem Platz die Übersicht oder den Vergleich seiner Zuggarnituren.

Dieser Aufzug wird in einem Schrank eingebaut. Er ist dort als Durchgangs- oder Kopfbahnhof einsetzbar. Die Länge der Gleise ist bis bis 6 Meter frei wählbar. Das Zufahrtsgleis kann entweder mitten in einer Anlage integriert sein oder über eine verdeckt geführte Strecke in die Anlage eingeschleust werden.

Der einfahrende Zug wird am Ende des Gleises beispielsweise durch eine Schaltung mit Lichtschranken-Aislösung angehalten. Sogar ein Betrieb mit Oberleitung ist möglich. Der Gondelabstand beträgt 114 mm.

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