Rheintalstrecke

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Im Rheintal verlaufen mehrere sich ergänzende Bahnstrecken, die ursprünglich direkt am linken und rechten Rheinufer von wikipedia:de:Köln nach wikipedia:de:Basel gebaut wurden. Mit ihren Fortführungen bilden sie auch heute das Rückgrat der Eisenbahnen in Deutschland. Im Rheintal verliefen bereits früher wichtige Handelsrouten, die hier von der Eisenbahn und ihren Vorgängerinnen mit dem "neuen" Verkehrsmittel enorm beschleunigt wurden. Es geht in diesem Artikel hauptsächlich um diese oder Teile dieser Strecken:

  • Duisburg – Köln – Mainz – Mannheim – Basel SBB

mit jeweils vielen weiteren Verknüpfungen.

Inhaltsverzeichnis

Linke Rheinstrecke

Die linke Rheinstrecke ist auf ihrer gesamten Länge von 185 km zweigleisig]ausgebaut und seit 1959 mit Oberleitungen versehen. Sie trägt zwischen Köln und Bingen die VzG-Streckennummer 2630 und zwischen Bingen und Mainz die Nr. 3510. Zwischen Köln und Koblenz lautet die Kursbuchnummer 470, sowie 471 zwischen Koblenz und Mainz.

Die Linke Rheinstrecke ist eine Bahnstrecke, die auf Dämmen am Rhein entlang von wikipedia:de:Köln über wikipedia:de:Bonn, wikipedia:de:Koblenz und wikipedia:de:Bingen am Rhein nach wikipedia:de:Mainz verläuft.

Mainz — Ludwigshafen

Die linksrheinische Bahnstrecke Mainz–Ludwigshafen verbindet das untere Rheintal ab Mainz über Ludwigshafen mit den Bahnstrecken, die ab wikipedia:de:Mannheim nach Süden bzw. Südosten laufen. Also mit den Bahnstrecken nach München bzw. denen nach wikipedia:de:Basel.

Rechte Rheinstrecke

Die Rechte Rheinstrecke ist die am rechten Rheinufer verlaufende Bahnstrecke von Köln-Kalk über Troisdorf, Bonn-Beuel, Unkel, Neuwied, wikipedia:de:Koblenz-Ehrenbreitstein, Lahnstein und Rüdesheim nach wikipedia:de:Wiesbaden. Sie ist durchgehend zweigleisig ausgebaut und elektrifiziert. Im Abschnitt zwischen Lahnstein und Rüdesheim weist sie zwei Tunnel auf, dabei der bekannte Loreleytunnel bei St. Goarshausen.

Schnellfahrstrecke Köln – Rhein/Main

Die Schnellfahrstrecke Köln – Rhein/Main ist ebenfalls eine 180,0 Kilometer lange Eisenbahn-Schnellfahrstrecke für den Personen-Fernverkehr. Sie führt von Köln über den Frankfurter Flughafen nach Frankfurt am Main.

Ein Abzweig bindet Wiesbaden und über die parallel geführte Flughafenschleife den Flughafen Köln/Bonn an. Die Strecke verbindet damit die beiden größten deutschen Metropolregionen Rhein-Ruhr und Rhein-Main mit insgesamt rund 15 Millionen Einwohnern. Sie ist weitgehend mit 300 km/h befahrbar und hat die Reisezeiten auf zahlreichen nationalen und internationalen Relationen gegenüber der Führung über die Linke Rheinstrecke um etwa eine Stunde verkürzt.

Riedbahn Frankfurt—Mannheim

Die Riedbahn verbindet Frankfurt rechtsrheinisch mit Mannheim, bzw. mit einem Abzweig auch Heidelberg/Stuttgart. Sie führt auch über Darmstadt (so wie die Main-Neckar-Bahn bzw. die Rhein-Main-Bahn).

Verlauf (grob): Walldorf (Hess), Groß Gerau, wikipedia:de:Darmstadt, Bürstadt, Biblis und Mannheim-Waldhof

Bis 1879 endete die Strecke von Biblis her über MA-Waldhof in der Mannheimer Neckarstadt nicht im Hauptbahnhof, sondern im nicht mehr existenten Mannheimer Riedbahnhof etwa nördlich der Kurpfalzbrücke (Neckar). Daher der Name dieser Streckenführung.

Rheintalbahn Mannheim–Karlsruhe

Die erste, historisch betrachtet, Rheintal-Eisenbahnlinie von Mannheim nach wikipedia:de:Karlsruhe (Rheintalbahn) wurde frühzeitig bis Basel SBB verlängert. Die Rheintalbahn ist eine elektrifizierte Eisenbahnhauptstrecke im heutigen wikipedia:de:Baden-Württemberg. Sie verläuft ursprünglich als badische Hauptbahn von Mannheim über Heidelberg, Karlsruhe, Baden-Baden, Offenburg, Freiburg im Breisgau und Weil am Rhein nach Basel. Sie ist zugleich Teil der Badischen Hauptbahn sowie der Bahnstrecke Mannheim–Karlsruhe–Basel. Zwischen Mannheim und Rastatt verläuft die Strecke parallel zur Rheinbahn.

Weblinks