Zink-Braunstein-Zelle
aus Modellbau-Wiki, der freien Wissensdatenbank
Die Zink-Braunstein-Zelle, auch Leclanché-Element (nach Georges Leclanché), Zink-Kohle-Element (wegen der Verwendung einer festen Kohle-Elektrode) oder Zink-Kohle-Trockenbatterie (wegen der gasdichten Kapselung der Zelle und der Eindickung des Elektrolyten), ist ein galvanisches Element und erzeugt elektrische aus chemischer Energie. Sie zählt zu den Primärelementen, da sie, anders als Akkumulatoren, nicht wiederaufladbar ist. Zink-Braunstein-Zellen sind preiswert in der Herstellung und weit verbreitet, werden aber zunehmend von Alkali-Mangan-Batterien verdrängt.
Aufbau
Das Zink-Kohle-Element besteht aus einer Zinkelektrode (Anode (-)) und Braunsteinpulver (Kathode (+)) mit einer Kohleelektrode als elektrischer Zuleitung. Als Elektrolyt wird dabei eine 20%ige Ammoniumchloridlösung eingesetzt. Der Verbraucher wird zwischen die beiden Elektroden geschaltet.
Im Bild erkennt man außen die Metall-Ummantelung. Sie erhöht die mechanische Stabilität der Zelle. Die Kunststoff-Folie unter dem Metall-Mantel soll ein Auslaufen der Zelle verhindern. Der Zink-Becher, der das Elektrolyt und den Braunstein umschließt, ist nahezu aufgebraucht und auf der Abbildung nicht zu erkennen. Der Kohlestift in der Mitte wurde, zusammen mit dem Plus-Außenkontakt der Batterie, etwas herausgezogen.
Reaktion
| Reduktion: |
|
| Oxidation: |
|
| Redox-Reaktion: |
|
An der Anode wird elementares Zink (Zn) zu Zink(II)-Ionen oxidiert. Dabei erhöht sich die Oxidationszahl von Zink von 0 auf +II.
An der Kathode findet die Reduktion statt: Mangan(IV)-Oxid (Braunstein)reagiert unter Aufnahme von Oxonium-Ionen und Elektronen zu Manganoxidhydroxid und Wasser. Die Oxidationszahl von Mangan verringert sich dabei von +IV auf +III.
Hinweis
|
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Zink-Braunstein-Zelle (http://de.wikipedia.org/wiki/Zink-Braunstein-Zelle) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia (http://de.wikipedia.org/) und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation (http://www.gnu.org/licenses/fdl.txt). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren (http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Zink-Braunstein-Zelle&action=history) verfügbar. |

