Airbrush
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Mit einer Spritzpistole (gängig ist auch im Deutschen der englische Begriff Airbrush) kann man mittels Druckluft fein dosierten Farbnebel erzeugen, und so Kunstwerke mit makellosen Oberflächen und Farbverläufen herstellen.
Man kann die Airbrush-Technik in dem verschiedensten Bereichen einsetzten. Die Airbrush-Technik ermöglicht es einem sehr feine und gleichmäßige Farbflächen zu erzeugen. Vor allem beim Modellbau ist Airbrush sehr nützlich. Jedoch ist ein wenig Übung nötig um perfekte Farbflächen zu erzeugen. Deshalb gib es jetzt hier an dieser Stelle einige Tipps.
Die richtige Gun
Als erstes muss man sich überlegen, für was man überhaut Airbrush braucht. Denn es gibt viele verschiedene Airbrush-Pistolen für verschiedene Einsatzbereiche. Es gibt viele verschiedene Hersteller, z.B. Revell. Es gibt Guns mit denen man sehr große Farbflächen Lackieren kann, mittlere für kleine Farbflächen z.B. beim Plastikmodellbau und noch Airbrush Pistolen mit sehr feinen Düsen welche auch den feinsten Pinsel toppen. Vom Preis her gesehen gibt es Airbrush-Pistolen ab 15 Euro bis zu ca. 300 Euro.
Arten
Es gibt drei Arten von Airbrush-Pistolen:
- Innenmischung: Farbe und Luft treffen im Mittelteil zusammen und laufen durch ein Düsenteil.
- Außenmischung: Farbe und Luft treffen erst außen durch Unterdruck zusammen.
- Paasche Turbo: die Farbe wird mit einer oszillierenden Nadel vor den Luftstrom transportiert. (Ist ein Modell für Spezialisten und sehr teuer.)
Die Innenmischung wird noch einmal unterschieden in:
single und double action. Dies bezieht sich darauf, ob nur eines (single) oder Luftdruck und Farbemenge(double) an der pistole selbst getrennt reguliert werden können. (Man drückt den Knopf, Luft strömt aus. Dann lässt man gewissermaßen "die Kupplung kommen", indem man den Knopf nach hinten bewegt und damit die Farbzufuhr reguliert.)
Die beste und teuerste Variante ist die Innenmischung Doubleaction.
Wie lackiere ich richtig
Es wird Farbe nach Herstellerangabe für Airbrush angemischt.
Lackiert wird im Kreuzgang und zwar mehrmals in einem Arbeitsgang, bis der Lack gleichmäßig aufgetragen ist. Die Farbe darf aber keine Nasen ziehen. Das ist das "Geheimnis" des Übens :-( . Wenn man immer das gleiche Mischungsverhältnis hat, dürfte man schnell zum Erfolg kommen.
Eine weitere Problematik sind Mischfarben. Hier sollte man soviel Farbe anmischen, das man eine zusammenhänge Baugruppe, z.B. Flugzeugunterseite, fertig lackieren kann. Weil, leider wird es einem kaum gelingen diesen Farbton ein zweites mal herzustellen. ;-(
Es gibt von Revell eine CD-ROM zum Thema "Airbrush im Modellbau". Wahrscheinlich gibt es auch Ähnliches von anderen Herstellern.

