Elektrolokomotive

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Eine Elektrolokomotive / E-Lok wird in der Realität je nach Stromart mit einem rotierenden Fahrmotor angetrieben. Dabei wird die elektrische Energie durch Spulen und Magnete (wieder) in Bewegungsenergie umgewandelt, in Rotationen. Es handelt sich also z. B. bei Drehstrom um eine Drehstromasynchronmaschine (oder Drehstrom-Induktionsmaschine) oder einen Gleichstrommotor (oder Kommutatormaschine; zugleich sind diese Motoren Generatoren). Bei Elektrolokomotiven mit Wechselstrombetrieb wird die Spannung der Fahrmotoren durch einen Stufenschalter für Leistungstransformatoren (ein so genanntes Schaltwerk) geregelt (vergl. Wechselstrom).


Mehrsystemlokomotiven oder Mehrsystemfahrzeuge werden in der Realtät Loks genannt, die für Gleich- und Wechselstrombetrieb geeignet sind. D. h. sie können z. B. abwechselnd auf den Schienennetzen von Frankreich und Deutschland betrieben werden. Zum Beispiel bestimmte ICE-Baureihen.




Wesentliche Bauteile einer Elektrolokomotive sind ...

bei E-Loks für Wechselstrombetrieb:

bei E-Loks für Gleichstrombetrieb :

  • Schnellschalter (auch Hauptschalter genannt)
  • Stufenschalter für Anfahrwiderstände oder stattdessen die Traktionsstromrichter

Bauteile von allen Elektrolokomotiven sind neben den Fahrmotoren und Antriebsaggregaten:


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