Elektrolokomotive

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Eine Elektrolokomotive wird mit einem rotierenden Fahrmotor angetrieben. Dabei wird die elektrische Energie durch Spulen und Magnete in Bewegungsenergie umgewandelt.

Inhaltsverzeichnis

Funktionsweise

Bei Drehstrom handelt es sich um eine Drehstromasynchronmaschine (oder Drehstrom-Induktionsmaschine) oder um einen Gleichstrommotor (oder Kommutatormaschine), der zugleich auch Generator ist.

Bei Wechselstrombetrieb wird die Spannung der Fahrmotoren durch einen Stufenschalter für Leistungstransformatoren (ein so genanntes Schaltwerk) geregelt (siehe auch Wechselstrom).

Mehrsystemlokomotiven oder Mehrsystemfahrzeuge werden Triebfahrzeuge genannt, die für verschieden Stromsysteme ausgerüstet sind. Eingebaute Umrichter können, gegebenenfalls über unterschiedliche Dachstromabnehmer, den in der Fahrleitung anliegenden Strom in Spannung und Frequenz für die Fahrmotoren nutzbar machen. Mehrsystemfahrzeuge werden z. B. im grenzüberschreitenden Verkehr eiingesetzt. Lange vor den heutigen ICE-Baureihen gab es bereits eine Viersystem-Lok, die E 410 (später als 184 eingereiht). Diese konnte von Deutschland aus die Schienennetze in Frankreich, Belgien und Luxemburg befahren.

Wesentliche Bauteile

bei E-Loks für Wechselstrombetrieb:

bei E-Loks für Gleichstrombetrieb :

  • Schnellschalter (ebenfalls auch Hauptschalter genannt)
  • Stufenschalter für Anfahrwiderstände oder Traktionsstromrichter

Bauteile von allen Elektrolokomotiven sind neben den Fahrmotoren und Antriebsaggregaten:

Siehe auch

Weblinks