Leerlaufspannung

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Die Leerlaufspannung oder Urspannung U0 (oder auch Quellenspannung UQ) ist in der Elektrotechnik die an den Klemmen eines offenen Stromkreises gemessene Spannung. Das heißt die Leerlaufspannung ist die Spannung auf der Ausgangsseite, wenn kein Verbraucher angeschlossen ist. Es fließ kein Strom.

Zur Messung der Leerlaufspannung ist ein Voltmeter erforderlich, dass einen wesentlich höheren Innenwiderstand als die Quelle besitzt.

Verhalten eines Transformators im Leerlauf

Ein Transformator befindet sich im Leerlauf, wenn primärseitig die Nennspannung U1 anliegt und sekundärseitig keine Last angeschlossen ist. Im Primärkreis fließt in diesem Fall ein Strom, der als Leerlaufstrom bezeichnet wird. Sekundär entsteht die Induktionsspannung U2 (die Leerlaufspannung), die an den Sekundärklemmen nachweisbar ist.

Verhalten einer Leitung im Leerlauf

Bei höheren Frequenzen verhält sich eine elektrische Leitung wie ein passives elektronisches Bauteil. Ist am Ende einer Leitung kein Verbraucher angeschlossen, so liegt dort die Leerlaufspannung an. Bei den in einer Leitung auftretenen Strömen und Spannungen spricht man von Wellen mit der Wellenlänge <math>\lambda</math>. Hat die Leitung z. B die Länge von <math>\frac{1}{4}\lambda</math>, so verhält sich die leerlaufende Leitung wie ein Kurzschluss.

Hinweis

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Leerlaufspannung aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.