Modell in Museumsqualität

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Ein Modell in Museumsqualität zeichnet sich vor allem durch seine exakt maßstabsgetreue Nachbildung eines Originals aus.

Weitere Merkmale sind die Verwendung langzeitstabiler Materialien (trockenes, fachgerecht verarbeitetes Holz, Messing, Qualitätslack), sinnvoll dem Ausstellungsort angepasste Größe und speziell dem Ausstellungszweck angepasste Auswahl des Vorbildes (Bekanntheit, Beispielhaft für einen Typus). Meistens handelt es sich um reine Standmodelle.

Besonders beeindruckend und prägend für den Wertbegriff "Museumsqualität" sind Großmodelle von Passagierschiffen und Schlachtschiffen, die um die 5 Meter lang sind. Häufig im Maßstab 1:50 gehalten bieten sie ohne besonders kleine Strukturen eine Darstellung mit wichtigen Details, die man nicht mit der Lupe suchen muss (Relings, Deckslampen, Möbel, Buntglasfenster, ...).

Bekannte Museen im deutschsprachigen Raum:

In noch größerem Maßstab (z.B: 1:20) findet man Modelle von historischen Seglern, die bis zu 3 Metern lang und unter besonderer Beachtung der damaligen Baumethoden (unter Dampf gebogene Spanten, hölzrerne Nägel, Holzsorten wie beim Original) erstellt sind. Besondere Beachtung findet hier fast immer die Takelage, was bei Laien zu verwirrenden Seilansammlungen führt.

In der Mehrzahl findet man in den Museeen aber vitrinengerechte Schiffe die etwa einen Meter lang sind und den oben genannten Kriterien nach Qualität und Auswahl entsprechen.

Hinweis

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