Probleme und Lösungen (Car-System)

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Inhaltsverzeichnis

Straßenbau


Straßenbau
Mader-Magnet-Truck

Stopstelle

Beim einfachen System werden Stopspulen verwendet. Diese müssen mit Gleichstrom versorgt werden.
Um einen Trafo der Wechselspannung liefert (die Spulen brummen und die Autos fahren langsam weiter) benutzen zu können ist ein Gleichrichter zwischen den beiden Leitungen des Trafo nötig.
Es geht auch mit einer Diode 1N4007 in einer Leitung.
Wird Diode verkehrt herum eingebaut, halten manche Autos nicht an.

Statt einer Spule kann man auch einen Dauermagneten zum Anhalten nehmen.
Da zum Losfahren der Magnet abgeschaltet werden muss, macht man das mit einer Spule, die andersherum gepolt ist.
Die Technik nennt man Parkplatzspule.
Mit Servos kann auch die Magneten bewegen. Ist der Magnet in der Nähe der Fahrbahn, bleibt das Fahrzeug stehen. Wird der Magnet von der Fahrbahn wegbewegt, kann das Fahrzeug weiterfahren.

Abzweigung

Servoeinbau in der Straße

Fahrzeug

Akku

  • Der Akku lässt sich nicht aufladen.

- die Ladebuchse ist nicht angeschlossen. Der Pluspol (Mitte) ist nicht angeschlossen.
- Der Akku macht einen Kurzschluss (Tiefentladung - Ladegerät wird warm)

  • Der Akku lässt sich manchmal nicht aufladen.

- die Ladebuchse ist nicht angeschlossen. Der Minuspol ist nur auf einer Seite angelötet.
Je nach dem, wie herum das Ladegeräte eingesteckt ist, geht es manchmal.
- Die Kontakt sind durch Feuchtigkeit oxidiert und geben keinen Kontakt (ältere Fahrzeug)

  • Trotz langem Laden kurze Fahrzeit.

- Der Akku ist aufgebraucht. Nach 4 Jahren bringt er nur noch ca. 50%
- Durch ständiges Schnellladen ist er vorzeitig gealtert.
- Es wurde beim Anlöten der Akku zu lange erwärmt und damit beschädigt.
- Der Akku wurde durch eine Kurzschluss an der Ladebuchse oder durch eine blockierten Motor heiß. Dadurch tritt das Elektrolyt aus und der Akku wird unbrauchbar.
- Moderne Akkus werden mit dem Faller-Ladegerät (Halbwellen) nur zur Hälfte geladen

Die Ladezeit von Faller gilt für leere Fahrzeuge und ist mit einem Widerstand im Modell angepasst.
Durch diesen Widerstand sind hochwertige Ladegeräte nicht richtig einzusetzen.
Ist der Widerstand entfernt kann man auch Funktionen, wie Regenierung und entladen durchführen.
Werden stärkere, als die original Akkus, im Faller-Modell eingesetzt, ist der Ladestrom zu gering. Die Ladezeit muss um eine vielfache höher sein.
Hinweise zu Akkus:
http://wiki.dc-car.de/index.php?title=Akkus

Laden

Hinweise zum Laden: http://wiki.dc-car.de/index.php?title=Laden

Antrieb

Bei Antrieben mit Metall sollten die Teile mit einem säure- und harzfreien Öl geschmiert werden.
Antriebe mit Kunststoffzahnräder wie die GL1-46-7 von DC-Car dürfen die Kunststoffteile nicht geölt werden!
Höchstens die Lagerbuchsen und die Motorwelle dürfen sehr wenig Öl bekommen.

siehe auch Getriebe und Motor

Wenig Leistung am Berg
Das ist normalerweise ein Zeichen für einen falsche Anpassung zwischen Akku, Motor, Zahnradübersetzung und Reifengröße.
Das Standartpaket von Faller ist mit "normalen" Reifen für schnelle Fahrt zusammengestellt.

Zum langsamen Fahren ist nötig.

  • Motor mit mehr Kraft
  • größeres Zahnrad (mehr als die Standardübersetzung 1:30)
  • ein feineres Zahnrad (anderes Modul)
  • kleinere Räder

Abgeregelte Fahrzeuge
Werden Fahrzeug mit einem Poti (Widerstand) in der Geschwindigkeit reduziert, schaffen sie meistens keine Steigung mehr.
Mit Dioden 1N400? kann die Spannung um 0,7 Volt gesenkt werden.
Dadurch wird das Modell schwächer und damit langsamer. Aber die Verringerung ist nahe zu konstant, gegenüber einem Widerstand, an dem unterschiedliche Spannung, je nach Last, abfällt.

Zu langsam im Vergleich zu anderen.

  • Beim Eigenbau des Antriebs klemmt etwas. Die Schnecke ist zu stramm im Zahnrad.
  • Beim Einbau von Antriebseinheiten schleift die Antriebsachse am Rahmen. Die muss frei aus dem Antriebsblock laufen können und darf keine weitere Führung bekommen.
  • Die Antriebsräder sind nicht fest auf der Achse.

Räder drehen durch kein Vortrieb

  • Der Pin von der Spurstange ist wegen kleiner Räder zu lang und schleift auf der Straße.
  • Häufig ist der Lenkhebel zu tief eingestellt und schleift daher zu sehr stark auf der Straße.

Fehler: z.B. Lenkhebel vom "normalem" LKW wurde auf eine Achse mit Niederquerschnittsreifen geschraubt.

Beleuchtung

  • weiße LED leuchten nicht


- wenn eine Akkusatz (2,4V) voll geladen ist hat der 2,8 Volt.
Damit können die weißen LED leuchten, doch nach kurzer Fahrzeit sinkt die Spannung auf 2,5 Volt ab und die Lichter gehen aus. Weiße LED brauchen mehr wie 2,7 Volt.
Abhilfe: einen Spannungswandler einsetzen. 2,4 V -> 5 Volt

  • Rot LED sind sehr heller oder brennen durch

- bunte LED dürfen nur bis 2 Volt bekommen. Deshalb werden LED grundsätzlich über einem Widerstand versorgt. Der Wert richtet sich nach den Leuchtenstrom und der Spannung.
siehe auch LED

Lenkung

Es gibt viele Gründe für ein Ausbrechen der Fahrzeuge.
- der Lenkmagnet ist nicht mehr auf dem Hebel
- der Lenkmagnet ist falsch herum aufgeklebt, dann bricht das Fahrzeug an Abzweigungen aus
- der Lenkmagnet hat keine Magnetkraft mehr (manche Sekundenkleber zerstören den Magneten)
- Die Schraube vom Lenkhebel ist zu fest angezogen
- Durch biegen am Lenkhebel ist ein Knick kurz vor der Schraube entstanden. Der führt zu einem Klemmen bei bestimmtem Lenkeinschlag.
- Ein Rad läuft zeitweise schwer, weil ein Grad an der Felge an der Achse klemmt.
Bei Fahrzeugen mit kleinen Räder werden häufig falsche Bauteile verwendet, die man dann nachbessern muss.
- der Lenkhebel selber liegt auf der Straße auf und nicht nur der "Schuh"
- Der Pin an der Spurstange ist zu lang
- Die Räder schleifen bei einem bestimmten Lenkeinschlag und bestimmter Einfederung an der Karosserie.
Nachträgliche auftretende Fehler
- einer Achsschenkelbolzen ist gebrochen, ein Rad steht damit schief und bremst.
- Das Fahrzeug wurde auf einer gespachtelten Fahrbahn benutzt und das Profil sitzt zu. Die Reifen greifen nicht mehr.

Reedschalter

  • Bleibt ein Fahrzeug nicht stehen, kann der Magnet am Reedschalter falsch angebracht sein.

  Zur Feinjustierung muss der Magnet an einer bestimmten Stelle des Reedschalters angeklebt sein.
  Durch verschieben der Magnetposition wird das angepasst.
Als Magnet reicht in der Regel kleines Stück vom Fahrbahnmagneten.

  • Der Reedschalter ist zu empfindlich und schaltet bereits durch die Spule oder den Dauermagneten wieder ein.

  Ein Reedschalter arbeitet polungsunabhängig.
  Dadurch kann er das Fahrzeug 2 mal anhalten, einmal vorn am Reedschalter und einmal hinten am Reedschalter.
  Nur durch einen Boostermagneten bekommt er eine bevorzugte Polrichtung.
Nach dem Anbringen reagiert das Fahrzeug nur noch vor oder hinten am Reedschalter.

  • Die Stopspule oder Abzweigungsspule hat eine zu hohe Spannung: 18 Volt Trafo mit Gleichrichter = 24 Volt.

  Das kann den Reedschalter ausschalten.
  Empfohlen wird, die Spulen mit 12 Volt zu betreiben.
  Andere Marken wie Mader Magnettruck, ELG oder andere brauchen eventuell andere Spannungen.

  • Stopspule keine anhalten. Die Spannung der Spule kann zu niedrig sein.

  Sind zu viele Spulen gleichzeitig an, kann die Spannung am Trafo oder auf der Leitung absinken.
  So wird der Reedschalter nicht abgeschaltet und das Modell bleibt nicht stehen.
  siehe: http://wiki.dc-car.de/index.php?title=Kategorie:Bauteile#Reedschalter

Reifen

Unrunde Reifen entstehen durch Kleben mit Sekundenkleber. Es sollte ein elastischer Kleber benutzt werden.

Verdrahtung

Wenn die Verkabelung nicht richtig gelötet ist, kann es zu Wackelkontakten kommen.
Das bedeute, die Funktion ist nur zeitweise vorhanden.
Es kann aber auch zu Übergangswiderständen kommen.
Das kann bedeuten, der Akku ist mit 2,9 Volt voll aber durch den Übergangswiderstand kommt am Motor keine Spannung an. Wird der Motor abgeklemmt, misst man wieder die Akkuspannung.
Der Übergangswiderstand kann sitzen:

  • an den Lötstellen (schlechte Lötstellen in 90% der Fälle)
  • im Einschalter (Lötdämpfe oder Kleber haben die Kontakte isoliert)
  • im Reedschalter die Kontakt sind durch Überlastung verschmort (falscher oder defekter Reedschalter)
  • zu dünner Draht für den Strom


Viele Übergangswiderstände entstehen bei der Verwendung von Lackdraht.
Der Draht muss erst richtig verzinnt sein bevor er zur Verbindung angelötet wird.
siehe auch: http://wiki.dc-car.de/index.php?title=Lackdraht