Tanklager
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In dieser Bauableitung geht es um eine Tanklager im Maßstab H0, welcher wie ein Diorama in eine Anlage integriert werden kann. Diese Bauanleitung richtet sich an jede Art von Indivdualisten, auch jene mit mittelmäßigem Geschick und mittlerer Geduld, die nicht wollen, dass ihr(e) Diorama/ Anlage wie von der Stange aussieht.
| Baugröße | Anspruch | Zeitaufwand | Kosten |
|---|---|---|---|
| H0 | 2 | 2 | 1 |
| Inhaltsverzeichnis |
Das Tanklager
Mein klenes Tanklager soll auf meiner Anlage lediglich eine kleine Baulücke füllen und erhebt weder Anspruch auf Vollständigkeit oder originalgetreue Wiedergabe von Funktionsabläufen. Es stellt aber durchaus eine alternative zu gekauften Bausätzen da.
Verwendete Bauteile
zwei Besenstielstücke, 28mm dick, eine leere Shampoo-Flasche, 42mm dick (andere zylindrische Körper eignen sich natürlich auch!), Sperrholz, Kupferdraht (ca.1mm und 1,5mm dick)
Die Bastelarbeit
Die Besenstiele werden auf Länge geschnitten und die Stirnseiten werden danach durch feilen und Schmirgeln in die gewünschte und Tank-typische Form gebracht. Die Ringe, welche sich auf der Außenhaut der Tanks befinden, werden aus dem dünnen Draht gebogen und aufgeklebt. Vorher sollte man den Draht erst einmal in eine schnurgerade Form bringen. Die Vorgehensweise ist die Folgende: Den Draht an einem Ende in den Schraubstock spannen und am anderen Ende mittels Kombizange vorsichtig ziehen. Und zwar so lange und so stark, bis der Draht merklich nachgibt. Das war es auch schon. Der Draht ist jetzt gerade. Jetzt die passende Länge scneiden, zurecht biegen und aufkleben. Die Sicherheitswanne, die das Erdreich schützen soll, falls so ein Tank mal ein Leck hat, wird aus Speerholzleisten (9mm hoch) zugeschnitten und verleimt. Als nächstes werden die Rohrleitungen aus dem dickeren Kupferdraht hergestellt und verlegt. An den Tanks wird geklebt, die Rohre untereinander sollte man wegen der Stabilität löten. Die Pumpstation (in der alle Rohre enden) ist in meinem Fall ein kleiner Holzklotz mit aufgeklebten Amaturen. Diese können widerum erzeugt werden, indem man winzig kleine Computerausdrucke z.B. von einer Uhr herstellt. Da ich hierbei nicht nach exakt umgerechneten Bauplänen arbeite, sondern das ganze eher über den dicken Daumen betrachte, beziehe ich von Anfang an auch immer ein Preiserlein in die Arbeit mit ein. So wird auf den ersten Blick klar, ob die Proportionen auch passen. Die Tanks werden mit silbergrauer Farbe lackiert. Die anderen Teile weden in matten, sagen wir mal, in herbstlichen Tönen lackiert. Also keine schreienden Farben! Abschließend wird das Bauwerk wieder mit Dreckbrühe überzogen. Ich bevorzuge immer eine Mischung aus ganz wenig brauner und schwarzer Abtönfarbe und viel Wasser. Und zwar soviel Wasser, dass die ganze Mischung nicht mehr deckend ist. Dabei muß man immer von oben nach unten streichen, eben genauso wie der Regen seine Spuren hinterlassen würde. Ein entsprechendes Markenlogo kann man selbst erfinden oder aus dem Internet besorgen. Viele renomierte Markenunternehmen haben auf ihrer Hompage eine Unternehmenshistorie und auch eine Rubrik "Logos". Dort kann man sich entsprechend der benötigten Epochen das gewünschte Logo aussuchen und später ausdrucken.
Sofern die Bastel- und Restekiste entsprechende Teile hergibt, kann man das Bauwerk noch mit weiteren Details wie zum Beispiel, Leiter, Geländer, Arbeitsbühne, usw. versehen.
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Signatur
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Dieser Tipp stammt ursprünglich von Lutz. Nachträgliche Änderungen und Ergänzungen sind in der Liste der Autoren (versionen) nachvollziebar. Eventuelle Erfahrungen im Nachbau und Fragen zum Tipp gibt es auf der zugehörigen Diskussionsseite. |

