Gotthardbahn

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Im Original wird mit dem Namen Gotthardbahn die rund 200 Kilometer lange Bahnstrecke durch die Alpen von Luzern nach Lugano (via Immensee – Goldau - Erstfeld - Göschenen bis Chiasso) bezeichnet.

Nach der Semmeringbahn (1854), der Brennerbahn (1867) und der Mont-Cenis-Bahn (1871) war die Gotthard-Bahn (GB, Teilstrecken ab 1874) die vierte Alpenüberquerung mit Gleisen. Die Fertigstellung wurde 1882 gefeiert.

Inhaltsverzeichnis

Streckenverlauf

Die Nordrampe

Der Gotthard-Bahntunnel

In 1.151 Metern ü.d.M wurde das Gotthardmassiv am 29. Februar 1880 mit dem Gotthard-Tunnel duchstochen. Bei der Strecken-Eröffnung im Jahre 1882 war er mit seinen 15.003 Metern Länge der längste Eisenbahntunnel der Welt. Diesen Titel nahm ihm erst 1906 der Simplon-Tunnel (knappe 20 km) ab.

Lange Jahre war die Strecke durch den Gotthard(-Scheitel)-Tunnel von Zürich nach Mailand die kürzeste Alpentransversale. Nach Inbetriebnahme des Gotthard-Basis-Tunnels (GBT) im Jahre 2016 verkürzte sich die Fahrzeit nochmals um rund eine Stunde.

Die Südrampe

Gotthardlokomotiven

Viele Lokomotivtypen wurden wegen den starken Anstiegen auf der Strecke speziell für die Gotthardbahn gebaut und werden daher Gotthardlokomotiven genannt: A 3/5, C 5/6, Be 4/6, Be 4/7, Ce 6/8, Be 6/8 II, Ae 8/14 (Landilok), Ae 4/6, Ae 6/6, Re 6/6 und die Re 4/4 III. Sie wurden dem Depot Erstfeld als Heimat-Bw zugeteilt. Von der Universallokomotive Ae 6/6 (Lok-Nr. 11401–11520) wurden von der SBB 120 Lokomotiven angeschafft. Die ab 1955 verwendeten Serienloks wurden in einem Baukastensystem gebaut, das auch die Wartung sehr erleichterte.

Weblinks