SBB-Reihe Am 6/6

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Vorbild

Die Reihe Am 6/6 der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) sind dieselelektrische Lokomotiven für den schweren Rangierdienst an Ablaufbergen. Seit der Umstellung der Bezeichnungen sind die Maschinen als Reihe Am 861 geführt.

Die 1973 bestellten sechs Lokomotiven wurden 1976 geliefert und dienten auch als thermische Reserve für den Dienst auf der Gotthardbahn. Eine Dieselmotor-Generatorengruppe treibt über eine entsprechende Elektronik die Drehstrom-Asynchron-Fahrmotoren achsweise an.

Die SBB hatten bereits 1963 die Initiative ergriffen, eine fahrdrahtgespeiste Versuchs-Umrichterlokomotive mit Drehstrom-Asynchron-Fahrmotoren zu bauen. In enger Zusammenarbeit mit der Firma Brown, Boveri & Cie. (BBC) in der Schweiz konnte 1972 der aus einem elektrische Gepäcktriebwagen für hochgespannte Wechselspannung De 4/4 entstandene Be 4/4 12001 mit Drehstrom-Asynchron-Fahrmotoren als Versuchsträger in Betrieb genommen werden.

Im gleichen Zeitraum entstanden die dieselelektrische Lokomotive Henschel-BBC DE 2500, die eine elektrische Ausrüstung der Firma Brown, Boveri & Cie. (BBC) in Deutschland besitzt. Auf der Grundlage der gewonnenen Erfahrungen entstanden dann in der Schweiz erst die Am 6/6, dann die SBB-Reihe Ee 6/6 I sowie in Deutschland die DB-Baureihe 120.

Betriebsnummern

  • 18521 bis 18526

Weblinks


Modell

Nenngröße H0

Betriebs-Nr. Farbe Her­steller Artikel-Nr. Bauzeit Strom / Dekoder Bemer­kungen Bild
18526 oxidrot Fulgurex 2064 ca. 1984 GS SBB, Ep.IV Sbbam66ful.jpg
1852# (4 von 6 beiliegend) oxidrot Hobbytrain 62660 1991 GS SBB, Ep.IV
1852# (4 von 6 beiliegend) oxidrot Hobbytrain 62661 1991 WS SBB, Ep.IV