Fernschnellzug

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Besonders schnelle und über lange Strecken fahrende Züge erhielten ab 1923 die Bezeichnung Fernschnellzug, abgekürzt FD, und führten anfänglich nur Wagen der Polsterklassen, der damaligen erste und zweite Wagenklasse.

Als Zeichen der Exklusivität wurde der Rheingold anfänglich als FFD geführt. Diesem Beispiel folgten weitere hochwertige Züge.

Mit dem aufkommen der dieselgetriebenen Schnelltriebwagen Bauart Fliegender Hamburger wurde der Begriff Fernschnellzug mit Triebwagen, abgekürzt FDt, eingeführt.

Beachtlich waren die in den 1930er Jahren mit den Fernschnellzügen der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft (DRG) erreichten Durchschnittsgeschwindigkeiten. So erreichten Beispielsweise die Schnelltriebwagen auf der Strecke von Hannover nach Hamm als FDt eine mittlere Geschwindigkeit von 132,3 km/h. Der mit einer Dampflokomotive bespannte FD auf der Relation von Berlin nach Hamburg immerhin noch 119,5 km/h.

Siehe auch

Weblinks