DB-Baureihe ET 56

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Vorbild

Die Baureihe ET 56 der Deutschen Bundesbahn (DB) waren Elektrotriebwagenzüge für den Nahschnellverkehr im süddeutschen Raum.Die windschnittigen Fronten führten auch bei ihnen zum Spitznamen „Eierköpfe“.

1952 gebaut wurden Transformatoren und Tatzlagermotoren aus kriegsbeschädigten Einheiten der Baureihe ET 25/26/55 und Baureihe ET 31 verwendet, ihre Höchstgeschwindigkeit betrug 90 km/h, später nach Änderung der Übersetzung 110 km/h.

Die bestanden aus einem Triebkopf 3. Klasse mit Gepäckabteil (ET 56a, CPw4ü), einem kurzgekuppelten antriebslosen Mittelwagen 2./3. Klasse (EM 56, BC4ü) und einem Triebkopf 3. Klasse (ET 56b, C4ü).

Ab 1968 bezeichnete die DB sie als Baureihe 456 (Endwagen) bzw. Baureihe 856 (Mittelwagen).

Betriebsnummern

  • ET 56 01 – 07ab + EM 56 01 – 07
  • 456 101/401 – 107/407 + 856 001 – 007

Farbvarianten

Bei Auslieferung waren die Wagenkästen purpurrot, die Schürzen schwarz, die Dächer und die Fronten um die Fenster dunkelgrau, letzteres verschwand in den 1970ern. Nur 456 106 lief dann auch in Ozeanblau und Elfenbein.

Weblinks

  • ET 56 | EM auf triebwagenarchiv.de (zuletzt abgerufen 1. Dezember 2025)


Der Absatz Vorbild basiert (zumindest teilweise) auf dem Artikel DB-Baureihe ET 56 aus der freien Enzyklopädie Wikipedia, teilweise können Textpassagen übernommen worden sein. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Bitte fügt detaillierte Infos zu den Vorbildern entsprechend in der Wikipedia hinzu, so dass wir uns hier auf die Modellbauaspekte konzentrieren können.


Modelle

Legende
GS
Gleichspannung, i.d.R. Zweischienen-Zweileiter-System
GS/3L
Gleichspannung, Dreischienen-Dreileiter-System (Trix Express)
WS
Wechselspannung, Dreischienen-Zweileiter-System (Märklin)

3pol
Motor mit drei Rotor-Ankern (Standard)
5pol
Motor mit fünf Rotor-Ankern, z. B. 5-Sterne-Motor bzw. Hochleistungs-Motor (Märklin)
GA
Glockenanker-Motor
Csin
C-Sinus-Motor (Märklin)
Cdsin
Compactdrive-Sinus-Motor (Märklin)
Sdsin
Softdrive-Sinus-Motor (Märklin)

LSS
Lötschnittstelle, Lötkontakte
DSS
Digitalschnittstelle, Steckkontakte
#pol
Anzahl der Schnittstellenkontakte
NEM
normierte Schnittstelle:

dig.
nicht näher spezifizierter Digitaldecoder
sound
nicht näher spezifizierter Sounddecoder
MM (auch „MM1“ genannt)
Decoder für Märklin-Motorola Digitalsystem („Mäuseklavier“, ab 1984)
Delta
(abgespeckter) Decoder für Märklin-Motorola Digitalsystem (ab 1992)
fx (auch „MM2“ genannt)
Decoder für Märklin-Motorola Digitalsystem (fernprogrammierbar, ab ca. 1999)
mfx
Decoder für Märklin Systems (ab 2004)
mfx+
Decoder für Märklin Systems „Spielewelt“ (ab 2013)
e.m.s
Empfängerbaustein für Trix e.m.s (elektronische Mehrzug-Steuerung, ab 1973)
Sx
Decoder für Selectrix (ab 1983)
FMZ
Decoder für Fleischmann Mehrzugsteuerung (ab 1986)
TWIN
Decoder für Fleischmann TWIN (= FMZ + DCC)
DCC
Decoder für Digital Command Control (ab 1989)
RailCom
Erweiterung für DCC (Fahrzeugerkennung, siehe Railcom, ab 2007)
RailComPlus
Erweiterung für DCC (Fahrzeuganmeldung, siehe Railcom, ab 2011)

D&H
Doehler & Haass, Multiprotokolldecoder (DCC, MM, Sx) mit sound
LokPilot
ESU LokPilot, Multiprotokolldecoder ohne sound
LokSound
ESU LokSound, Multiprotokolldecoder mit sound
PSD
Piko SmartDecoder, Multiprotokolldecoder mit sound, zunächst nur sehr beschränkt mfx-fähig!
Laut Piko mit neuem update seit 2024 voll mfx-fähig … (ohne Gewähr)
ZimoMP
Zimo Multiprotokolldecoder mit sound

elU
elektronischer Umschalter
Simplex
Arnold Simplex-Kupplung
TELEX
Märklin TELEX-Kupplung
fernK
fernsteuerbare Kupplung
fernSA
fernsteuerbare Stromabnehmer

Nenngröße H0

Betriebs-Nr. Farbe Her­steller Artikel-Nr. Bauzeit Antrieb Bemer­kungen Bild
Epoche III
ET 56 001 a/b purpurrot Trix 22625 2009-2010 GS/DSS21pol. DB ET56 001 Trix22625.jpg
Epoche IV
456 106-4
456 406-8
ozeanblau / elfenbein Trix 22626 2009-2010 GS/DSS21pol. DB 456 106-4 Trix22626.jpg