Epochen (Schweiz)

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Die Geschichte der Eisenbahn wird bei den Modelleisenbahner in länderspezifische Zeit-Epochen gegliedert. Für die Epochen der Schweiz empfiehlt der Verband der Modelleisenbahner und Eisenbahnfreunde Europas (MOROP) die Einteilung wie diese in der Empfehlung NEM 804 CH unter dem Titel Eisenbahn-Epochen in der Schweiz (CH) niedergeschrieben sind.

Inhaltsverzeichnis

Epoche I (etwa 1844 bis etwa 1920)

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Epoche des Eisenbahnbaus von den Anfängen bis zum fast vollständigen Ausbau des Netzes. Verlagerung eines grossen Teils des Personen- und Güterverkehrs vom Schiff, der Pferdekutsche und dem Fuhrwerk auf die Eisenbahn, insbesondere auch im alpenquerenden Transitverkehr. Angebotswandel der Binnenschiffart hin zum Ausflugsverkehr durch den aufkommenden Tourismus. Blütezeit des Tourismus für die gut Betuchten in der Zeit der Belle Époque zuerst in der Sommer Saison dann auch durch einen aufkommen Wintertourismus. Blütezeit des Dampfbetriebes. Abschluss der Entwicklung von Dampflokomotiven. Die Schweizerische Schienenfahrzeugindustrie entsteht und leistet Pionierarbeit im Bergbahnbau und der Elektrotechnik. Früher Beginn der elektrischen Zugförderung. Etablierung und erfolgreicher Betrieb elektrisch betriebenen Strassen-, Regional-, Berg- und Gebirgsbahnen.
  • Nachdem 1823 auf dem Genfersee das erste Dampfschiff den Betrieb aufnahm erreichte 1844 von Strassburg auskommend die Dampfbetriebene Eisenbahn über Mülhausen Basel.
  • Die heutige Eidgenössische Technische Hochschule Zürich, kurz ETH Zürich, wir 1855 eröffnet. Die Schweiz erhält damit ihre erste Universität die heute zu den besten der Welt gehört.
  • Mit Stütztenderlokomotiven nimmt 1858 die erste Gebirgsbahn der Schweiz von Basel über Sissach nach Olten mit einer Steigung von 26 ‰ den Betrieb auf.
  • 1869 wird der Trajektverkehr auf dem Bodensee eröffnet. Die Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen (K.Bay.Sts.B.) eröffnete die Verbindung von Lindau nach Romanshorn, die Königlich Württembergische Staats-Eisenbahnen (K.W.St.E.) gemeinsam mit der Schweizer Nordostbahn (NOB) von Friedrichshafen und Romanshorn.
  • 1871, die wichtigsten Eisenbahnlinien waren gerade fertiggestellt, stellten die Schifffahrts- und Eisenbahngesellschaften erstmals ihre Leistungsfähigkeit bei der Internierung der Burbaki-Armee Schweizweit unter Beweise.
  • Ausgehend von Vitznau am Vierwaldstädtersee eröffnet 1871 die Rigibahn (RB) als erste Bergbahn Europas den Betrieb.
  • 1872 wurde mit dem Bau der Gotthardbahn (GB) begonnen. 10 Jahre später 1882 wird der Gotthard-Scheiteltunnel eröffnet und damit der durchgehende Verkehr aufgenommen.
  • Die in Etappen in Betrieb genommene Jungfrau (JB) erreicht im Jahre 1912 ihren Endpunkt, das Jungfraujoch.
  • Die Berner Alpenbahngesellschaft Bern-Lötschberg-Simplon (BLS) eröffnet 1913 den Lötschberg-Scheiteltunnel und nimmt den durchgehend elektrischen Betrieb mit Hochgespanntem Wechselstrom auf der Bergstrecke zwischen Frutigen und Brig auf. Damit erhielt die Schweiz eine zweite leistungsfähige Transitachse. Die Fortsetzung im Süden wurde bereits 1906 mit der Eröffnung des Simplontunnels mit dem in Norditalien verbreiteten Drehstromsystem in Betrieb genommen.
  • Erster Weltkrieg 1914 bis 1918 die Schweiz bleibt Neutral und wird nicht in die Kriegshandlungen einbezogen. Leidet aber ab 1916 unter einem Kohlenmangel.

Siehe auch

-> Siehe Hauptartikel Epoche I (Schweiz)

Epoche II (etwa 1920 bis etwa 1945)

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Epoche der Elektrifikation und der Verdrängung der Dampflokomotiven auf nicht elektrifizierte Nebenstrecken und den Rangierdienst. Elektrifikation der Hauptstrecken, später auch von Nebenstrecken als Reaktion auf den Kohlenmangel in den Jahren 1916 bis 1918. Erste Städtische Autobusstrecken. Das Postauto löst weitgehend die Postkutsche ab. Luxuszüge mit Speisewagen verkehren auch auf Meterspurstrecken. Schaffung der Grundlagen für eine umfassende Fahrzeugerneuerungswelle durch die erstmalige Beschaffung von schellfahrenden leichten laufachslosen elektrische Triebwagen und Lokomotiven sowie Personenwagen in Leichtstahl- und Leichtmetall-Bauweise<-- Aluminium -->. Dies auch als Reaktion auf den aufkommenden Automobilverkehr und als Beschäftigungsprogramm infolge der Weltwirtschaftskriese Anfangs der 1930er Jahre. Abschluss der Epoche durch strategische Streckenausbaumassnahmen und der Notelektrifikation weitere Bahnstrecken mit Holzmasten infolge Rohstoffmangels in den Jahren 1939 bis 1945.
  • Die Elektrifikation des gesamten Netzes der Rhätischen Bahn (RhB) ist 1922 abgeschlossen
  • Elektrifikation aller SBB-Hauptlinien
  • Erstmalige Anwendung der Nebenbahnfahrleitung von Furrer+Frey 1929 bei der Elektrifikation der Visp-Zermatt Bahn (VZ). Diese vor allem bei Privatbahnen verbreitete Fahrleitungsbauart mit verzinkten Masten aus H-Profil und feingliedrigen Y-förmigen Auslegern aus U-Profilen wird noch heute (Stand 2015) neu gebaut.
  • Das Bild der vielen elektrisch mit Gleichstrom fahrenden Strassenbahn-, Überland- und Gebirgsbahnen ändert sich in der zweiten Hälfte der 1930er und der ersten Hälfte der 1940er Jahre, da zur Verminderung der Radio Empfangsstörungen die Lyrabügel gegen Pantographen ausgetauscht wurden.
  • Hans Hilfiker entwarf 1944 die heute Schweiz weit verbreitete und weltweit bekannte Bahnhofsuhr. Seit 1986 wird das Designe auch für Armbanduhren verwendet.
  • Zweiter Weltkrieg 1939 bis 1945. Die Schweiz bleibt Neutral und wird nicht in die Kriegshandlungen einbezogen. Der private Automobilverkehr reduziert sich auf ein Minimum. Da bereits ein Grossteil der Transportleistungen der Bahn elektrisch erfolgt, lässt sich der Brennstoffmangel dank weiteren Bahnstrecken Elektrifizierung beherrschen.

Epoche III (etwa 1945 bis etwa 1970)

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Die Nachkriegszeit ist geprägt durch eine grosse Zunahme des Personen- und Güterverkehrs sämtlicher Transportmittel. Die Erfahrungen aus dem ersten und zweiten Weltkrieg führen zu einer weitgehenden Elektrifikation des Schweizerischen Bahnstreckennetzes. Die Verkehrszunahme führt zu Engpässen in der Versorgung an elektrischer Energie und im Fahrzeugpark. Letzteres führt zu einer umfassenden Erweiterung und Modernisierung des Fahrzeugparkes der Schweizerischen Bundesbahnen und mehrere Privatbahnen. Umfassender Ersatz der Personenwagen in Holzkastenbauweise durch Wagen in Leichtstahl und Leichtmetall (Aluminium). Die Schweizerische Lokomotiv- und Wagonindustrie boomt mit fortschrittlichen Konstruktionen und profitiert von der Nachkriegszeit auch durch Exporte und Erteilung von Lizenzen. Vereinzelter Ersatz der Straßenbahn in größeren Städten durch Trolleybus und Autobus. Ersatz der Straßenbahnen in den kleineren Städten durch Trolleybus oder Autobus. Ersatz der Dorfstraßenbahnen und einzelner Lokalbahnlinien durch den Autobus. Bergbaubahnboom, jedoch nicht mehr in Form von Standseil- und Zahnradbahnen, sondern in Form von Skiliften, Sesselliften, Gondelbahnen und Luftseilbahnen. Ersatz vieler Raddampfer auf den Binnenseen durch Motorschiffe.
  • 1956 Aufhebung der dritten Wagenklasse. Neu ist die dritte Wagenklasse die zweite Wagenklasse. Die alte zweite Wagenklasse wird mit der ersten Wagenklasse vereinigt.
  • 1957 verkehrt der ersten bordeaurot/creme Trans Europ Express (TEE Zug) in der Schweiz von Zürich nach Paris
  • Das Verkehrshaus der Schweiz (VHS) in Luzern wird 1959 eröffnet, der entsprechende Gönnerverein war bereits im Jahre 1942 gegründet worden.
  • Die Schweizerische Schienenfahrzeugindustrie exportiert 1959 sechs Dieselelektrische Lokomotive der Baureihe 060 DA an die Rumänische Staatsbahn (CFR). Die Lokomotive wird bis 1993 in einer derart grossen Menge nachgebaut, dass sie zu einer der meistgebauten Diesellokomotiven der Welt wird.
  • 1964 erfolgt die Einführung der UIC-Beschriftungen bei Güterwagen
  • Die Dampflokomotive wird auch im Rangierdienst durch Diesellokomotiven ersetzt. Damit hat der Dampfbetrieb 1967 bei den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) ein Ende.
  • Die Meterspurige Museumsbahn Blonay-Chamby (BC) nimmt 1968 als erste Museumsbahn der Schweiz an den Betrieb auf.

Epoche IV (etwa 1970 bis etwa 1990)

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Beginn einer umfassenden Modernisierung der Infrastruktur und Ergänzung des Fahrzeugparkes der Schweizerischen Bundesbahnen und der meisten Privatbahnen. Umfassender Ersatz veralteter Personenwagen in Stahlbauweise und der letzten Personenwagen in Holzkatenbauweise der Privatbahnen durch Wagen in Leichtstahl und Leichtmetall (Aluminium). Dennoch gerät die Bahn immer mehr ins Hintertreffen und verliert im Güterverkehr trotz Einführung des Huckepackverkehrs signifikant Marktanteile oder fährt hohe Verluste im Regional- und Vorortsverkehr ein. Die Schweizerische Lokomotiv- und Wagonindustrie kommt infolge einer konservativen Schweizerischen Beschaffungspolitik ins Stocken. Wohl setzt sie Akzente bezüglich der Thyristor- und Drehstromtechnik, klimatisierten Fahrzeugen und der Neigetechnik. Zu umfassenden zeitgemässen Beschaffungen kommt es jedoch nur bezüglich klimatisierten Personenwagen. Das Automobil und das Lastauto prägen den Landverkehr. Der Reisebus übernimmt den Gesellschaftsverkehr. Der internationale Flugverkehr nimmt kontinuierlich zu und wird für die Allgemeinheit erschwinglich.
  • Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) schreiben 1971 erstmals nach Jahrzehnten einen Verlust. Seither ist das Unternehmen auf Steuergelder angewiesen.
  • Die Yverdon–Ste-Croix-Bahn (YSteC) entwickelt 1974 einen zeigemäßen Rollbock der unter dem Begriff VEVEY bald schweizweit anzutreffen ist. Dies führt zu signifikanten Verbesserungen der Rahmenbedingungen im Güterverkehr auf den Meterspurbahnen.
  • 1976 endete der Trajektverkehr zwischen Romanshorn und Friedrichshafen.
  • Ab 1979 verkehrt auf dem Bahnstreckennetz der Montreux-Berner Oberland-Bahn (MOB) erstmals Panoramawagen unter dem Markenname Panoramic Express, sie dienen als Vorbild für die ab 1993 eingesetzten Panoramawagen im Glacier-Express und die ab 2000 im Bernina-Express eingesetzten Panoramawagen.
  • 1982 wird Schweizweit der Taktfahrplan auf der Grundlage des Spinnerclubs von Samuel Stähli eingeführt. Im Nachgang mit der Einführung des Taktfahrplans gibt es eine spürbaren Wandel in der Zugbildung. Die Verbindungen mit Kurswagen vermindern sich auch weil nun infolge der meist stündlich guten Anschlüssen von den Fahrgästen ein Umsteigen erwartet wird. Letztendlich fehlt nun aber meist auch die nötige Zeit zum Umstellen allfälliger Kurswagen.
  • Der erste Hochgeschwindigkeitszug (TGV) aus Frankreich erreicht die Schweiz und stellen ab 1984 erstmals die Verbindung zwischen Paris und Lausanne her, 1987 folgt die erste Verbindung zwischen zwei Hauptstätten (Bern und Paris).
  • Samuel Stähli prägt auch massgebend das 1990 flächendeckend eingeführte S-Bahn-System im Grossraum Zürich. Dieses S-Bahnsystem gilt als Vorreiter weiterer S-Bahn-Projekte in der Schweiz.
  • UIC-Beschriftung bei Reisezugwagen

Epoche V (etwa 1990 bis etwa 2005)


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Die politischen Rahmenbedingungen ändern sich zugunsten der Bahn. Es beginnt ein Prozess bei dem kleinere und grösser Transportunternehmen des öffentlichen Verkehrs die schon eine gemeinsame Verwaltung hatten fusionieren. Weiter fusionieren aus politischen Gründen. Dies hat auch zur Folge, dass diese unter einem neuen gemeinsamen Erscheinungsbild mit neuen Logos und Anstrichen auftreten. Auch bei den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) oder der Rhätischen Bahn (RhB) werden nun, nicht nur im Zusammenhang mit neuen Fahrzeugbeschaffungen, attraktive Farbkombinationen eingesetzt, die das traditionelle Grün ersetzen. Grosse Bauprojekte wie der Bau des Lötschberg- und Gotthardbasistunnels aber auch des Vereinatunnels werden in Angriff genommen.
  • Die etablierte Schweizerische Schienenfahrzeugindustrie erreicht mit der Ablieferung der als Lokomotive 2000 bezeichneten Re 460 für die Schweizerischen Bundesbahnen ihren Tiefpunkt. Gleichzeitig startet Peter Spuler mit Stadler durch und liefert 1997 die zusammen mit der ehemaligen Biel-Täufelen-Ins-Bahn (BTI) entwickelten Gelenktriebwagen GTW aus, 2004 folgt der für die Schweizerische Bundesbahnen (SBB) entwickelte flinker leichter innovativer Regional-Triebzug FLIRT.
  • Hochgeschwindigkeitszüge aus Frankreich und nun auch aus Deutschland (ICE) erschliessen die Schweiz. Neigezüge im innerschweizerischen Verkehr wie auch im Verkehr nach Italien, aber auch nach Deutschland, verkürzen die Reisezeigen und prägen das Bild innovativer Züge.
  • Nachdem die Schweizerische Bundesbahnen, im Gegensatz zu vielen Privatbahnen die Pendelzüge im Personenverkehrs nur zögerlich eingeführt hat, stellt die SBB Personenverkehrs nun weitgehend auf Pendelzüge und Triebzüge um.

Epoche VI (ab etwa 2005 bis heute)

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Vorwiegend auf der Grundlage der Gesetzgebung zur Gleichstellung von behinderten Menschen verbessert sich das Bild der Eisenbahn deutlich. Die Infrastruktur, die Bahnhöfe wie auch der Fahrzeugpark werden grundlegend erneuert und aufgewertet. Nicht betriebsnotwendiges wird abgebaut, Freiflächen überbaut oder für P&R Anlagen genutzt. Dies bringt vor allem signifikante Verbesserungen für Reisende mit Gepäck, Kinderwagen und älter Reisende. Der Eisenbahnverkehr wandelt sich immer mehr zum Massen Gütertransportmittel auf den Transitachsen und zum Verkehrsmittel für Pendler mit den daraus folgenden Kapazitätsengpässen in den Verkehrsspitzen. Weitere Tramlinien, die in der Vergangenheit auf Autobusbetrieb umgestellt wurden, werden durch den Bau von Neubau Tramlinien wieder auf Trambetrieb umgestellt. Die Zugsbegleiter verschwinden weitgehend, Überwachungskameras und Bahnpolizisten übernehmen deren Aufgabe. Auch die Nachtzüge und die Minibar verschwinden weitgehend. Bezüglich des durch die Freizeit und dem Tourismus bedingten Verkehrs sind das Auto, Reisebusunternehmen und Fluggesellschaften bei fallenden Kosten, so Beispielsweise Twerrenbold und Knecht (Knecht Holding mit Eurobus und Car Rouge), aber auch Flixbus (Meinfernbus) und Fluggesellschaften wie Easyjet und Ryanair die Gewinner. Liberalisierung des Eisenbahnverkehrs hat zur Folge, dass sich die staatlichen Unternehmen primär auf Kosten der Steuerzahler bei stetig steigenden Gesamtkosten selber konkurrieren. Wirklich private Eisenbahnverkehrsunternehmen bleiben die Ausnahme.
  • Mit der Eröffnung der Neubaustrecke Mattstetten–Rothrist Ende 2004 und der unmittelbar danach erfolgten Eröffnung der neuen Paket- und Briefzentren der Post verschwinden innert weniger Jahren die Gepäck- und Postwagen weitgehend aus den Reisezügen und damit auch die lange Zeit das Bild der Bahnsteige prägenden Gepäckkarren und Elektroschlepper.
  • Mit dem Beginn der Epoche IV werden im Jahre 2005 die Züge rauchfrei. Die Raucherabteile verschwinden Schweiz weit in kürzester Zeit und damit auch die entsprechenden Wagenbeschriftungen.
  • Die Schweizerische Bundesbahnen (SBB) und verschiedene Privatbahnen setzten den FLIRT bereits ab 2004 ein. Der Niederflurtriebzug FLIRT beginnt zusammen mit den ab 2010 gelieferten Doppelstocktriebzug KISS den Normalspur Regionalverkehr Schweizweit zu prägen.
  • 2007 nimmt der Lötschberg-Basistunnel den Betrieb auf
  • Die erste führerlose und damit vollautomatische Bahnstrecke, die U-Bahnstrecke von Ouchy über Lausanne nach Epalinges-Croisettes, als Ersatz der Zahnradbahn Lausanne-Ouchy (LO) und der Ergänzungen mehrerer Autobus- und Trolleybuslinien nimmt ihren Betrieb 2008 auf. Sie gilt Weltweit als die U-Bahnstrecke mit der grössten Höhendifferenz
  • 2016 nimmt der Gotthard-Basistunnel den Betrieb auf
  • 2019 werden direkte Panoramazüge, die erstmalig sowohl auf Normalspur- wie auch auf Meterspurgeleisen verkehren können, Montreux über Gstaad mit Interlaken verbinden
  • 2020 wird der Ceneri-Basistunnels den Betrieb aufnehmen. Nur mit Gotthard-Basistunnel und Ceneri-Basistunnels entsteht die durchgehende Alpenquerende Flachbahn


Bilder von aktuellen Fahrzeuge, Schiffe, Betriebseinrichtungen und Gebäuden der Epoche VI


Bilder historisch authentisch aufgearbeitete Fahrzeuge, Schiffe, Betriebseinrichtungen und Gebäuden

Siehe auch

Weblinks

  • Geschichte der Eisenbahn in der Schweiz in der deutschsprachigen Wikipedia
  • NEM 804 CH Empfehlung der Epochen in der Schweiz nach den durch dem Verband der Modelleisenbahner und Eisenbahnfreunde Europas (MOROP) herausgegebenen Normen europäischer Modellbahnen (NEM)