Benutzer:Axpde/DR-Baureihe E 21

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Vorbild

Die Baureihe E 21 der Deutsche Reichsbahn (DR) waren drei elektrische Versuchslokomotiven mit Achsfolge 2'Do1' und einer Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h.

1924 bestellte die DR zunächst drei Prototypen (E 18 01, E 21 01 und E 21 51) bei verschiedenen Herstellern, diese wurden 1926 bzw. 1927 in Dienst gestellt und erprobt. Zwei weitere Prototypen (E 16 101 und E 21 02) wurden 1928 nachgeliefert.

DR-Baureihe E 21.0

Die E 21 01 wurde von der Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft bereits 1926 fertiggestellt. Der von Walter Kleinow entwickelte Federtopfantrieb war so überzeugend, dass dieser zum Standard bei den Schnellzug-Baureihen E 04, E 17, E 18 und E 19 wurde. Das Gehäuse war asymmetrisch: Der vordere Führerstand ohne Vorbau stützte sich auf einem zweiachsigen Laufdrehgestell ab, die Laufachse unter dem hinteren Führerstand mit kurzem Vorbau lief in einem einfachen Bisselgestell.

Die E 21 02 wurde noch während der Probephase nachbestellt und 1928 mit leichten Änderungen geliefert, insbesondere wurde die Laufachse mit der benachbarten Treibachse zu einem AEG-Kleinow-Lenkgestelle zusammengefasst, was ebenfalls zum Standard bei den nachfolgenden Schnellzug-Lokomotiven wurde.

Beide Maschinen wurden als Reparationsleistung in die Sowjetunion abgegeben. 1952/3 zurückgegeben wurden sie 1959 bzw. 1960 aufgearbeitet, jedoch aufgrund diverser Probleme kaum eingesetzt. Als genügend Neubaulokomotiven vorhanden waren, wurden sie 1965 abgestellt, 1966 ausgemustert und 1967 zerlegt.

DR-Baureihe E 21.5

Die E 21 51 wurde von den Bergmann Electricitäts-Werken (BEW, elektrischer Teil) und Linke-Hofmann-Werken (LHW, mechanischer Teil) auf Basis der E 50.3 entwickelt und 1927 in Dienst gestellt. Sie war die leistungsstärkste und preiswerteste aller fünf Prototypen, besaß als einzige einen Vorgelegeantrieb ähnlich dem SLM-Universalantrieb, außerdem hatte ihr einteiliges Gehäuse das gefälligste Design.

Auch sie gelangte 1946 als Reparationsgut in die Sowjetunion. Nach ihrer Rückkehr 1952/3 blieb sie abgestellt, wurde 1966 ausgemustert und 1967 zerlegt.

Betriebsnummern

  • E 21 01, 02
  • E 21 51

Siehe auch

Weblinks

Der Abschnitt Vorbild basiert (zumindest teilweise) auf den Artikeln DR-Baureihe E 21.0 und DR E 21 51 aus der freien Enzyklopädie Wikipedia, teilweise können Textpassagen übernommen worden sein. In der Wikipedia sind die Listen Autoren von DR-Baureihe E 21.0 und DR E 21 51 verfügbar.
Bitte fügt detaillierte Infos zu den Vorbildern entsprechend in der Wikipedia hinzu, so dass wir uns hier auf die Modellbauaspekte konzentrieren können.


Modelle

Legende
GS
Gleichspannung, i.d.R. Zweischienen-Zweileiter-System
GS/3L
Gleichspannung, Dreischienen-Dreileiter-System (Trix Express)
WS
Wechselspannung, Dreischienen-Zweileiter-System (Märklin)

3pol
Motor mit drei Rotor-Ankern (Standard)
5pol
Motor mit fünf Rotor-Ankern, z. B. 5-Sterne-Motor bzw. Hochleistungs-Motor (Märklin)
GA
Glockenanker-Motor
Csin
C-Sinus-Motor (Märklin)
Cdsin
Compactdrive-Sinus-Motor (Märklin)
Sdsin
Softdrive-Sinus-Motor (Märklin)

LSS
Lötschnittstelle, Lötkontakte
DSS
Digitalschnittstelle, Steckkontakte
#pol
Anzahl der Schnittstellenkontakte
NEM
normierte Schnittstelle:

dig.
nicht näher spezifizierter Digitaldecoder
sound
nicht näher spezifizierter Sounddecoder
MM (auch „MM1“ genannt)
Decoder für Märklin-Motorola Digitalsystem („Mäuseklavier“, ab 1984)
Delta
(abgespeckter) Decoder für Märklin-Motorola Digitalsystem (ab 1992)
fx (auch „MM2“ genannt)
Decoder für Märklin-Motorola Digitalsystem (fernprogrammierbar, ab ca. 1999)
mfx
Decoder für Märklin Systems (ab 2004)
mfx+
Decoder für Märklin Systems „Spielewelt“ (ab 2013)
e.m.s
Empfängerbaustein für Trix e.m.s (elektronische Mehrzug-Steuerung, ab 1973)
Sx
Decoder für Selectrix (ab 1983)
FMZ
Decoder für Fleischmann Mehrzugsteuerung (ab 1986)
TWIN
Decoder für Fleischmann TWIN (= FMZ + DCC)
DCC
Decoder für Digital Command Control (ab 1989)
RailCom
Erweiterung für DCC (Fahrzeugerkennung, siehe Railcom, ab 2007)
RailComPlus
Erweiterung für DCC (Fahrzeuganmeldung, siehe Railcom, ab 2011)

D&H
Doehler & Haass, Multiprotokolldecoder (DCC, MM, Sx) mit sound
LokPilot
ESU LokPilot, Multiprotokolldecoder ohne sound
LokSound
ESU LokSound, Multiprotokolldecoder mit sound
PSD
Piko SmartDecoder (auch Piko SoundDecoder), Multiprotokolldecoder mit sound, zunächst nur sehr beschränkt mfx-fähig!
Laut Piko mit neuem update seit 2024 voll mfx-fähig … (ohne Gewähr)
ZimoMP
Zimo Multiprotokolldecoder mit sound

elU
elektronischer Umschalter
Puko
Pufferkondensator (zur Überbrückung kontaktloser Stellen)
Simplex
Arnold Simplex-Kupplung
TELEX
Märklin TELEX-Kupplung
fernK
fernsteuerbare Kupplung
fernSA
fernsteuerbare Stromabnehmer

Nenngröße H0

Betriebs-Nr. Farbe Her­steller Artikel-Nr. Bauzeit Antrieb Bemer­kungen Bild
E 21 02 flaschen­grün Westmodel 11097 2007– GS
WS
DR
E 21 51 flaschen­grün Westmodel 11099 2008– GS DR E21 51 West11099.jpg